i-fragment 

Video-Projektion/Foto-Projektion 2003/2008, Beamer, Abspielgerät(e), 6’27’’, 4x3m



 

Die Untersuchung des Phänomens Zeit und dessen Verhältnis zum Bild beziehungsweise das intendierte Andauern und Anhalten von Bildern sind Ausgangspunkt dieser Arbeit, die ein Selbstportrait in fragmentarische Bilder verwandelt. Das Selbstporträt wird über eine Kamera auf einen Monitor übertragen und in verschiedenen Belichtungszeiten abfotografiert. Die unterschiedlichen Bildauflösungen/Bildstörungen der Einzelbilder werden durch Morphing ineinander transformiert und nach Berechnung neuer Übergänge in eine filmische Abfolge übersetzt. Wahrgenommen werden minimale Veränderungen von Licht, Farbe, Gestalt und Störung, gebrochen durch diese rhythmisierenden Eingriffe in die Zeitstruktur.